Lebenspraktische Hilfen für suchtgefährdete Menschen.
In Deutschland gibt es 2,5 Millionen alkoholabhängige Menschen. 40.000 sterben jährlich an der Sucht. In der Versorgungslandschaft der Suchtkrankenhilfe existieren unterschiedliche Hilfsangebote.
Der Schwerpunkt unserer Behandlungsangebote liegt nicht so sehr im psychotherapeutischen Bereich, vielmehr in konkreten lebenspraktischen Hilfen, die ein Leben in Abstinenz möglich machen. Dabei werden erste Kontakte in der Suchtberatungsstelle geknüpft. Hier können durch gezielte Beratung die Folgeschritte für eine abstinente Lebensführung besprochen werden. Für Abhängige, denen es aufgrund ihres Behinderungsgrades nicht mehr möglich ist, selbständig zu wohnen und regulär zu arbeiten, bieten wir ergänzende Hilfe zur Abstinenz in unseren unterschiedlichsten Einrichtungen an. Wir sind eine christliche Einrichtung, und demzufolge gibt es neben der Möglichkeit, Gottesdienst und Bibelgespräch zu besuchen, auch das Angebot der Seelsorge in unseren Einrichtungen.
Wie kann man Aufnahme bei uns finden?
Die Aufnahme erfolgt in der Regel nach Vorstellung durch eine Beratungsstelle, den Sozialpsychiatrischen Dienst, Fachkrankenhäuser oder andere psychiatrische Einrichtungen. Grundsätzlich sollten Sie sich bitte vorher bei Ihrem zuständigen Sozialamt wegen der Heimkostenübernahme für eine unserer Einrichtungsformen erkundigen. Auch sollten Sie sich vorher die Einrichtung ansehen, sich einen Eindruck vom Leben im Haus verschaffen und sich mit der Hausordnung vertraut machen. Gerne können Sie sich auch an uns als Mitarbeiter wenden. Wir werden Ihnen behilflich sein, um die Formalitäten für unsere einzelnen Wohnformen zu klären.
