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Vorstandsbericht 2009

Bericht des Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werkes Bethanien
in der Mitgliederversammlung am 29. August 2009


Erfreulich!

Beginnen wir mit einem Blick über den Tellerrand: Der „Impulstag für missionarische Diakonie“, ausgerichtet von der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft im Bund Freier evangelischer Gemeinden, der im Februar in Witten stattfand, war ein „voller Erfolg“. Schon die Teilnehmerzahl von ca. 180 Personen weist darauf hin, dass in immer mehr Gemeinden nach konkreten Möglichkeiten missionarischer Diakonie gefragt wird. Damit wird auch ein wichtiges Anliegen des Diakonischen Werkes Bethanien aufgenommen: Diakonie ist nach unserer Überzeugung nicht nur Einrichtungsdiakonie, sondern ebenso persönliche und gemeindliche Diakonie. „Weil der Gott der Bibel ein dienender Gott ist, deshalb sind Menschen, die an Gott glauben, dienende Menschen. Wer selbst von der Liebe Gottes ergriffen ist, will diese Liebe auch weitergeben“, heißt es in unserem Leitbild zur persönlichen Diakonie. Und zur Verbindung von Gemeinde- und Einrichtungsdiakonie ist da zu lesen: „Weil der diakonische Auftrag der ganzen Gemeinde Jesu Christi gilt, ist die Gemeinde der eigentliche Träger diakonischer Einrichtungen.“
Was hat sich nun in Bethanien im Berichtszeitraum getan? Das Diakonische Werk Bethanien ist ja, wie jedes Unternehmen, ein ständiger Prozess. Welche Prozesse mit welchen Ergebnissen gab es?

Seniorenzentrum in Solingen
Der erste Teil des neuen Pflegeheims „Haus Eiche“ in Solingen-Aufderhöhe ist fertig gestellt und wurde Anfang April 2009 bezogen. In der Spezialeinrichtung für Menschen mit Demenz wird konsequent nach einem bedürfnisorientierten Pflege- und Betreuungsansatz gearbeitet. Bewohner werden je nach persönlichen Ressourcen in das Alltagsgeschehen der Wohngruppe einbezogen. Kennzeichnend für das Haus sind großzügige Aufenthaltsräume, Farben, die Orientierung geben und eine Beleuchtung, die Kontraste und Konturen deutlich hervorhebt. Wer sein Zimmer verlässt, kommt in diesem Haus nicht in einen Flur, sondern in einen gemeinsamen Wohnraum und nimmt damit automatisch am Leben der Gemeinschaft teil.
In „Haus Ahorn“ wurde der Bereich der Heimbeatmung auf 31 Plätze erweitert. In „Haus Buche“ musste die Platzzahl reduziert werden, da die vorhandenen Doppelzimmer immer schlechter mit zwei Personen zu belegen waren.

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