Leitbild Bethanien
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Das Leitbild des Diakonischen Werkes Bethanien ⇘
Das vorliegende Leitbild gibt Auskunft über Auftrag, Werte und Ziele des Diakonischen Werkes Bethanien.
Woher kommen wir? Wo sind wir verwurzelt? Wer sind wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werkes? Was verbindet uns? Was verstehen wir unter Diakonie? Welches Menschenbild liegt unserem Handeln zugrunde?
Das sind einige der Fragen, die im Leitbildtext beantwortet werden. Unser Leitbild schafft damit Klarheit nach innen und außen.
Nach innen: Es zeigt dem einzelnen Mitarbeiter, wo er sich befindet und wofür er arbeitet. Es hilft ihm, Sinn und Wert seines Einsatzes wahrzunehmen. Es hilft der Dienstgemeinschaft, den Grundkonsens zu behalten.
Nach außen: Das Leitbild gibt unseren Bewohnern, Patienten und Gästen Auskunft darüber, mit wem sie zu tun haben, was sie von uns erwarten können und was nicht. Nach innen und außen soll deutlich werden, woher wir kommen — von Jesus Christus, der kam, um zu dienen, und was wir wollen — leben helfen für Zeit und Ewigkeit.
Vorstand und Mitarbeitervertretung unseres Werkes haben Ende 1997 den Leitbild-Text als verbindliche Grundlage für das gemeinsame Leben und Arbeiten in den einzelnen Bethanien-Einrichtungen verabschiedet. Anschließend wurde das Leitbild bei verschiedenen Anlässen – zum Beispiel in Einstellungsgesprächen, Mitarbeiterseminaren und Dienst-besprechungen – thematisiert. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es tatsächlich anleitet, Auftrag, Werte und Ziele des Diakonischen Werkes Bethanien im Blick zu behalten. Wir haben ebenso erfahren, dass uns — weil ein Leitbild vorhanden ist! — die Spannung zwischen Theorie und Praxis oft schmerzhaft bewusst wird. Beide Erfahrungen zeigen jedenfalls, dass es ohne Leitbild nicht geht.
Otto Imhof, Pastor Direktor des Diakonischen Werkes Bethanien Solingen
im März 2006 ⇖
Woher kommen wir? Wo sind wir verwurzelt? Wer sind wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werkes? Was verbindet uns? Was verstehen wir unter Diakonie? Welches Menschenbild liegt unserem Handeln zugrunde?
Das sind einige der Fragen, die im Leitbildtext beantwortet werden. Unser Leitbild schafft damit Klarheit nach innen und außen.
Nach innen: Es zeigt dem einzelnen Mitarbeiter, wo er sich befindet und wofür er arbeitet. Es hilft ihm, Sinn und Wert seines Einsatzes wahrzunehmen. Es hilft der Dienstgemeinschaft, den Grundkonsens zu behalten.
Nach außen: Das Leitbild gibt unseren Bewohnern, Patienten und Gästen Auskunft darüber, mit wem sie zu tun haben, was sie von uns erwarten können und was nicht. Nach innen und außen soll deutlich werden, woher wir kommen — von Jesus Christus, der kam, um zu dienen, und was wir wollen — leben helfen für Zeit und Ewigkeit.
Vorstand und Mitarbeitervertretung unseres Werkes haben Ende 1997 den Leitbild-Text als verbindliche Grundlage für das gemeinsame Leben und Arbeiten in den einzelnen Bethanien-Einrichtungen verabschiedet. Anschließend wurde das Leitbild bei verschiedenen Anlässen – zum Beispiel in Einstellungsgesprächen, Mitarbeiterseminaren und Dienst-besprechungen – thematisiert. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es tatsächlich anleitet, Auftrag, Werte und Ziele des Diakonischen Werkes Bethanien im Blick zu behalten. Wir haben ebenso erfahren, dass uns — weil ein Leitbild vorhanden ist! — die Spannung zwischen Theorie und Praxis oft schmerzhaft bewusst wird. Beide Erfahrungen zeigen jedenfalls, dass es ohne Leitbild nicht geht.
Otto Imhof, Pastor Direktor des Diakonischen Werkes Bethanien Solingen
im März 2006 ⇖
1.1 Was unser Name besagt ⇘
Bethanien — das heißt „Haus des Elends“.
Diesen Namen nehmen wir ernst: Wir wollen das Elend nicht verdrängen, wir wollen es wahrnehmen. Menschen, die sich „elend“ fühlen, dürfen kommen und in Bethanien ein Zuhause finden.
Bethanien — das ist der Name eines Dorfes in der Nähe von Jerusalem. Jesus hat diesen Ort oft besucht. Einen Mann namens Lazarus hat er hier aus dem Tod ins Leben gerufen.
Bethanien — das „Haus des Elends“, in dem sich Jesus gerne aufhält. Unser Name erinnert uns immer neu an das Ziel unserer Arbeit. Menschen in Not sollen bei uns ein Zuhause finden und durch die Begegnung mit Menschen und durch die Begegnung mit Jesus Christus Hilfe — Hilfe zum Leben — erfahren. ⇖
Diesen Namen nehmen wir ernst: Wir wollen das Elend nicht verdrängen, wir wollen es wahrnehmen. Menschen, die sich „elend“ fühlen, dürfen kommen und in Bethanien ein Zuhause finden.
Bethanien — das ist der Name eines Dorfes in der Nähe von Jerusalem. Jesus hat diesen Ort oft besucht. Einen Mann namens Lazarus hat er hier aus dem Tod ins Leben gerufen.
Bethanien — das „Haus des Elends“, in dem sich Jesus gerne aufhält. Unser Name erinnert uns immer neu an das Ziel unserer Arbeit. Menschen in Not sollen bei uns ein Zuhause finden und durch die Begegnung mit Menschen und durch die Begegnung mit Jesus Christus Hilfe — Hilfe zum Leben — erfahren. ⇖
1.2 Wer wir sind ⇘
Das seit 1896 bestehende Diakonische Werk Bethanien e.V. ist Träger mehrerer Seniorenzentren und Ambulanter Pflegedienste, eines Fachseminars für Altenpflege, eines Krankenhauses sowie verschiedener Seelsorge-, Therapie- und Erholungseinrichtungen.
Das Diakonische Werk Bethanien e.V. gehört zum Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR, einer evangelischen Freikirche, deren Wurzeln in den Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts liegen. In der Präambel der Bundesverfassung heißt es: „Der Bund Freier evangelischer Gemeinden ist eine geistliche Lebens- und Dienstgemein-schaft selbständiger Gemeinden. Verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben in Gemeinde und Bund ist die Bibel, das Wort Gottes. Die Gemeinden stimmen mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis überein“.
Mitglieder des Vereins „Diakonisches Werk Bethanien e.V.“ sind Freie evangelische Gemeinden sowie Einzelpersonen, die einer Freien evange-lischen Gemeinde angehören.
Als Aufsichts- und Beratungsgremium fungiert der Verwaltungsrat, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird.
Verantwortlich für die Arbeit in den Bethanien-Einrichtungen ist der hauptamtliche Vorstand des Werkes, den der Verwaltungsrat beruft. Der Vorstand besteht aus dem Direktor/Vorstandsvorsitzenden und dem Geschäftsführer.
Zum Diakonischen Werk Bethanien gehören zwei Diakoniegemein-schaften: die Diakonissenschwesternschaft und der Diakonieverband „Bethanien“. ⇖
Das Diakonische Werk Bethanien e.V. gehört zum Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR, einer evangelischen Freikirche, deren Wurzeln in den Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts liegen. In der Präambel der Bundesverfassung heißt es: „Der Bund Freier evangelischer Gemeinden ist eine geistliche Lebens- und Dienstgemein-schaft selbständiger Gemeinden. Verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben in Gemeinde und Bund ist die Bibel, das Wort Gottes. Die Gemeinden stimmen mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis überein“.
Mitglieder des Vereins „Diakonisches Werk Bethanien e.V.“ sind Freie evangelische Gemeinden sowie Einzelpersonen, die einer Freien evange-lischen Gemeinde angehören.
Als Aufsichts- und Beratungsgremium fungiert der Verwaltungsrat, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird.
Verantwortlich für die Arbeit in den Bethanien-Einrichtungen ist der hauptamtliche Vorstand des Werkes, den der Verwaltungsrat beruft. Der Vorstand besteht aus dem Direktor/Vorstandsvorsitzenden und dem Geschäftsführer.
Zum Diakonischen Werk Bethanien gehören zwei Diakoniegemein-schaften: die Diakonissenschwesternschaft und der Diakonieverband „Bethanien“. ⇖
1.3 Unsere Einrichtungen ⇘
Seniorenzentrum Bethanien, Solingen
Seniorenzentrum Bethanien, Halver
Altenpflegeheim Kronberg, Dietzhölztal-Ewersbach
Bethanien mobil – Ambulante Alten- und Krankenpflege, Solingen, Lüdenscheid, Dortmund und Langeoog
Fachseminar für Altenpflege, Solingen
Klinik für Pneumologie und Allergologie mit Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin (Krankenhaus Bethanien gGmbH), Solingen
Suchtkrankenhilfe Sachsen-Anhalt
„Berghof Bethanien“ - Therapeutische Wohngemeinschaft, Uedem
Christliche Erholungshäuser, Langeoog ⇖
Seniorenzentrum Bethanien, Halver
Altenpflegeheim Kronberg, Dietzhölztal-Ewersbach
Bethanien mobil – Ambulante Alten- und Krankenpflege, Solingen, Lüdenscheid, Dortmund und Langeoog
Fachseminar für Altenpflege, Solingen
Klinik für Pneumologie und Allergologie mit Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin (Krankenhaus Bethanien gGmbH), Solingen
Suchtkrankenhilfe Sachsen-Anhalt
„Berghof Bethanien“ - Therapeutische Wohngemeinschaft, Uedem
Christliche Erholungshäuser, Langeoog ⇖
3. Unser diakonischer Auftrag ⇘
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| 3.1 Diakonie gründet in der Liebe Gottes | Diakonie (= Dienst) gründet im Wesen Gottes, wie es sich in Jesus Christus, in seinem Leben, seinem Sterben und seiner Auferstehung zeigt. Die Bibel bezeugt, dass Gott sich in Liebe den Menschen zuwendet und Notleidenden seine Hilfe zuteil werden lässt. |
| 3.2 Diakonie ist Folge des Glaubens | Weil der Gott der Bibel ein „dienender Gott“ ist, deshalb sind Menschen, die an Gott glauben, dienende Menschen. Wer selbst von der Liebe Gottes ergriffen ist, will diese Liebe auch weitergeben. Wer Jesus Christus nachfolgt, ist mit ihm unterwegs zu den Menschen. |
| 3.3 Diakonie geschieht in der Einheit von Wort und Tat | Diakonie als Weitergabe der empfangenen Liebe Gottes ereignet sich in der Einheit von Wort und Tat. Die Tat der Liebe wird durch das Wort von der Liebe Gottes eindeutig. Das Wort von der Liebe Gottes wird durch die Tat der Liebe glaubwürdig. Diakonie enthält als Tat- und Wortzeugnis der Liebe Gottes zu den Menschen die Einladung, sich Gott anzuvertrauen und auf ihn zu hoffen. |
| 3.4 Diakonie ist Lebens- und Wesensäußerung der Gemeinde | Weil der diakonische Auftrag der ganzen Gemeinde Jesu Christi gilt, ist die Gemeinde der eigentliche Träger diakonischer Einrichtungen. Diakonie braucht die Gebete der Gemeinden, von Gemeinden entsandte Mitarbeiter und von Gemeinden bereitgestellte Finanzmittel. Um die gemeindliche Verwurzelung unserer Arbeit zu erhalten und zu fördern, pflegen wir intensive Kontakte zu den Gemeinden. |
| 3.5 Diakonie und Gesellschaft | Mit ihrem diakonischen Handeln antwortet die christliche Gemeinde auf die sozialen Herausforderungen der Zeit. Diakonie als Lebens- und Wesens-äußerung des Glaubens und der Gemeinde ist innerhalb unseres sozial-staatlichen Systems zugleich Teil der freien Wohlfahrtspflege. Unter den Bedingungen des Sozialstaats leistet Diakonie ihren Beitrag für das Gemeinwohl, indem sie Menschen in Not hilft, Ursachen der Not aufdeckt und sich für Gerechtigkeit und Solidarität in der Gesellschaft einsetzt. |
| 3.6 Diakonie und Ökonomie | Wir wissen um die Spannung zwischen diakonischem Auftrag und ökono-mischen Notwendigkeiten. Unser Dienst ist theologisch begründet. Die grundlegenden Ziele und Werte sowie die ethischen Leitlinien unserer Arbeit sind uns durch den Auftrag Gottes vorgegeben. 8/12 Damit wir unseren Auftrag aber heute und in Zukunft wahrnehmen können, müssen bei der Gestaltung unseres Dienstes die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Gesetzmäßigkeiten des Marktes sozialer Dienstleistungen unbedingt beachtet werden. |
| 3.7 „leben helfen“ | Unser diakonisches Motto lautet „leben helfen“. „Leben helfen“ wollen wir den Menschen, die unsere Hilfe brauchen und wünschen. „Leben helfen“ heißt hinschauen und begleiten, hinhören und beraten, pflegen und heilen, trösten und fördern. Zu unserem Dienst gehören die jeweils nötige fachliche Hilfe, die menschliche Zuwendung, die Verkündigung des Evangeliums und das Angebot der Seelsorge. |
4. Unser Menschenbild ⇘
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| 4.1 Leben als Geschenk | Die Bibel bezeichnet Gott als „Quelle des Lebens“. Kein Mensch hat sich das Leben selbst gegeben, es ist ihm gegeben worden. Leben ist Geschenk, nicht machbar und nicht verfügbar. Wir wollen das Staunen über das Geheimnis des Lebens nicht verlernen und dem Leben als Gabe Gottes mit großer Ehrfurcht begegnen. Unsere Aufgabe ist, Leben zu erhalten, zu schützen, zu pflegen und zu seiner Entfaltung beizutragen. |
| 4.2 Von Gott gewollt | Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt sowie mit seinen Begabungen und Begrenzungen einmalig ist. Unsere zwischen-menschlichen Begegnungen sollen von dieser Gewissheit bestimmt werden. Die biblische Aussage, dass der Mensch zum „Bild Gottes“ geschaffen ist, weist uns darauf hin, dass menschliches Leben nur in der Bindung an Gott zur höchsten Entfaltung kommen kann. Deshalb laden wir ein, mit Gott zu leben. Als Geschöpf Gottes hat jeder Mensch einen unendlichen Wert und eine unverlierbare Würde. Auch Alter, Krankheit, Schuld sowie geistige, körperliche und psychische Behinderung mindern seinen Wert und seine Würde nicht. |
| 4.3 Menschliche Schuld | Wir wissen, dass wir als Menschen immer wieder versagen und sowohl dem Anspruch Gottes als auch dem berechtigten Anspruch anderer Menschen nicht gerecht werden. Die biblische Rede von der Sünde des Menschen hilft uns, angemessen mit unserer eigenen Schuld und mit der Schuld anderer Menschen umzugehen. Schuld darf nicht geleugnet werden, sie muss vor Gott und vor Menschen zur Sprache gebracht werden. Wir sind darauf angewiesen, dass Gott uns aufgrund des Leidens und Sterbens Jesu Christi unsere Schuld vergibt. Menschliche Gemeinschaft lebt von der Bereitschaft des Schuldiggewordenen, begangene Fehler einzugestehen und von der Bereitschaft des durch die Schuld Betroffenen, dem Schuldigen zu vergeben. |
| 4.4 Die Einheit des Menschen | Wir sehen den Menschen mit seinen vielfältigen leiblichen, seelischen und geistigen Bedürfnissen sowie in seinen Beziehungen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Gott als Einheit. In den einzelnen Lebens-bereichen möchten wir zur Entfaltung und Reifung der Persönlichkeit beitragen. Ebenso möchten wir helfen, Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. |
| 4.5 Begegnung in Liebe und Achtung | Wir verstehen die Gäste, Bewohner und Patienten unserer Einrichtungen als mündige Menschen und möchten ihnen - unter Berücksichtigung der persönlichen Lebensgeschichte - mit Liebe, Achtung und Wertschätzung begegnen. Die jeweiligen individuellen Bedürfnisse nehmen wir ernst. |
5. Die Dienstgemeinschaft ⇘
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| 5.1 Dem Auftrag verpflichtet | Wir können unseren Auftrag nur erfüllen und unsere Ziele nur erreichen, wenn alle Mitarbeiter mit dem Auftrag und den Zielen unseres Werkes vertraut sind und sich damit identifizieren. Um diese Identifikation zu ermöglichen, wird in werksinternen Seminaren allen Mitarbeitern diakonisches Grundwissen vermittelt. |
| 5.2 Gemeinsam „leben helfen“ | Wir wissen, dass wir nur gemeinsam „leben helfen“ können. Mit unseren verschiedenen Begabungen, Erfahrungen und Qualifikationen arbeiten wir zum Wohl der uns anvertrauten Menschen zusammen und verstehen uns als Dienstgemeinschaft. |
| 5.3 Das Leben der Dienstgemeinschaft | Bei der Gestaltung der Beziehungen innerhalb der Dienstgemeinschaft leiten uns die Grundüberzeugungen unseres Menschenbildes: Das Leben jedes Mitarbeiters ist eine wertvolle Gabe Gottes, zu deren Schutz, Pflege und Entfaltung wir beizutragen haben. Jeder Mitarbeiter ist von Gott gewollt und geliebt und in seinen Begabungen und Begrenzungen einmalig. Wir begegnen einander mit Offenheit und Ehrlichkeit, gehen freundlich und respektvoll miteinander um und akzeptieren und helfen uns gegenseitig. Wir sind bereit, an unserer Kommunikationsfähigkeit zu arbeiten, Konflikte anzusprechen und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, Fehler einzugestehen und zu verzeihen. Unsere Dienstgemeinschaft soll bestimmt werden vom Vertrauen auf Gott und von der Hoffnung auf Gott. |
| 5.4 Gefordert und gefördert | Unsere Mitarbeiter werden stark gefordert, gerade deshalb werden sie auch gefördert. Wir unterstützen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die der Entwicklung der Persönlichkeit und der fachlichen und sozialen Kompetenz sowie der Erhaltung und Stärkung der Motivation dienen. Wir bieten Hilfen zur Reflexion des fachlichen Handelns und zur Gestaltung der verschiedenen Beziehungsfelder, in denen sich unser Dienst ereignet. Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, Supervision und Seelsorge in Anspruch zu nehmen. |
| 5.5 Führung innerhalb der Dienstgemeinschaft | Um den diakonischen Auftrag des Werkes erfüllen zu können, werden innerhalb der Dienstgemeinschaft Führungsaufgaben wahrgenommen. Durch Führung muss gewährleistet werden, - dass die Einheit von fachlicher Hilfe, menschlicher Zuwendung, christlicher Verkündigung und Seelsorge sowie die Verwurzelung des Werkes im Bund Freier evangelischer Gemeinden gewahrt werden - dass unsere Arbeit unter den vorgegebenen wirtschaftlichen Rahmen-bedingungen auf höchstmöglichem Qualitätsniveau geschieht, damit die Menschen, die unsere Dienste in Anspruch nehmen, umfassende Lebenshilfe erfahren und mit unserer Leistung zufrieden sind - dass die Motivation der Mitarbeiter erhalten bleibt und gestärkt wird, Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden, ihre Aufgaben klar beschrieben sind und eine Kongruenz von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung besteht. |
| 5.6 Mitbestimmung | Mitbestimmung innerhalb des Werkes ist durch eine von der arbeits-rechtlichen Stellung unabhängige vertrauensvolle Kommunikation der Mitarbeiter sowie durch die gewählte Mitarbeitervertretung gewährleistet. |
| 5.7 Die Diakoniegemeinschaften | Um die diakonische Ausrichtung unserer Arbeit zu erhalten und zu vertiefen, fördern wir das Leben unserer Diakoniegemeinschaften – der Diakonissenschwesternschaft und des Diakonieverbandes „Bethanien“. |
| 5.8 Die Mitarbeit Ehrenamtlicher | Neben unseren angestellten Mitarbeitern freuen wir uns über ehrenamt-liche Kräfte, die in den verschiedenen Bereichen unseres Werkers tätig sind. Wir legen Wert auf klar umrissene Aufgabenbereiche und auf kompetente Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiter. |
6. Die Qualität unserer Arbeit ⇘
Das Bekenntnis zur unverlierbaren Würde des Menschen als Geschöpf Gottes beinhaltet für uns die Verpflichtung, unsere Dienste auf höchst-möglichem Qualitätsniveau zu erbringen.
Unser Ziel ist, zuverlässig und einwandfrei zu arbeiten, und die Menschen, die unsere Dienste in Anspruch nehmen, mit unserer Leistung zufrieden zu stellen, so dass ihr Vertrauen zu uns erhalten bleibt.
Wir reagieren umgehend auf Rückfragen oder Beschwerden und beseitigen sowohl die Fehler, die wir erkannt haben, als auch deren Ursachen. Anregungen zu unserer Arbeit nehmen wir gerne auf und prüfen sie. ⇖
Unser Ziel ist, zuverlässig und einwandfrei zu arbeiten, und die Menschen, die unsere Dienste in Anspruch nehmen, mit unserer Leistung zufrieden zu stellen, so dass ihr Vertrauen zu uns erhalten bleibt.
Wir reagieren umgehend auf Rückfragen oder Beschwerden und beseitigen sowohl die Fehler, die wir erkannt haben, als auch deren Ursachen. Anregungen zu unserer Arbeit nehmen wir gerne auf und prüfen sie. ⇖
7. Kommunikation mit der Öffentlichkeit ⇘
Weil sich unser diakonischer Auftrag auf die Öffentlichkeit bezieht, ist eine bewusste und gezielte Kommunikation mit der Öffentlichkeit unerlässlich.
Mit möglichst konkreter Leistungsbeschreibung und mit dem Hinweis auf die christliche Basis und Ausrichtung der Arbeit informieren wir sowohl in persönlichen Gesprächen als auch in öffentlichen Veranstaltungen über unsere Angebote.
Durch die Darstellung unserer Arbeit weisen wir auf die Situation hilfsbedürftiger Menschen in unserer Gesellschaft hin, schaffen Problembewusstsein und zeigen Möglichkeiten der Hilfe auf. Außerdem werden mögliche haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter auf unsere Einrichtungen aufmerksam gemacht.
Vor allem unsere Freunde und Förderer haben ein Anrecht auf gründliche Informationen über das Geschehen sowie über Entwicklungen und Tendenzen im Diakonischen Werk Bethanien.
In der Überzeugung, dass diakonisches Handeln integraler Bestandteil christlicher Existenz ist, möchten wir Gemeinden helfen, ihren diakonischen Auftrag wahrzunehmen. ⇖
Mit möglichst konkreter Leistungsbeschreibung und mit dem Hinweis auf die christliche Basis und Ausrichtung der Arbeit informieren wir sowohl in persönlichen Gesprächen als auch in öffentlichen Veranstaltungen über unsere Angebote.
Durch die Darstellung unserer Arbeit weisen wir auf die Situation hilfsbedürftiger Menschen in unserer Gesellschaft hin, schaffen Problembewusstsein und zeigen Möglichkeiten der Hilfe auf. Außerdem werden mögliche haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter auf unsere Einrichtungen aufmerksam gemacht.
Vor allem unsere Freunde und Förderer haben ein Anrecht auf gründliche Informationen über das Geschehen sowie über Entwicklungen und Tendenzen im Diakonischen Werk Bethanien.
In der Überzeugung, dass diakonisches Handeln integraler Bestandteil christlicher Existenz ist, möchten wir Gemeinden helfen, ihren diakonischen Auftrag wahrzunehmen. ⇖
8. Dienen in Partnerschaft ⇘
Wir wissen, dass wir unseren diakonischen Auftrag nur gemeinsam mit anderen wahrnehmen können.
Wir gehören deshalb unter anderem dem Deutschen und Europäischen Verband freikirchlicher Diakoniewerke, der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege an.
Mit den anderen Mitgliedern des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland verbindet uns die Grundüberzeugung, die in der Präambel der Satzung zum Ausdruck kommt:„Die Kirche hat den Auftrag, Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen.
Diakonie ist eine Gestalt dieses Zeugnisses und nimmt sich besonders der Menschen in leiblicher Not, in seelischer Bedrängnis und in sozial ungerechten Verhältnissen an. Sie sucht auch die Ursachen dieser Nöte zu beheben. Sie richtet sich in ökumenischer Weite an Einzelne und Gruppen, an Nahe und Ferne, an Christen und Nichtchristen.
Da die Entfremdung von Gott die tiefste Not des Menschen ist und sein Heil und Wohl untrennbar zusammengehören, vollzieht sich Diakonie in Wort und Tat als ganzheitlicher Dienst am Menschen“. ⇖
Wir gehören deshalb unter anderem dem Deutschen und Europäischen Verband freikirchlicher Diakoniewerke, der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege an.
Mit den anderen Mitgliedern des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland verbindet uns die Grundüberzeugung, die in der Präambel der Satzung zum Ausdruck kommt:„Die Kirche hat den Auftrag, Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen.
Diakonie ist eine Gestalt dieses Zeugnisses und nimmt sich besonders der Menschen in leiblicher Not, in seelischer Bedrängnis und in sozial ungerechten Verhältnissen an. Sie sucht auch die Ursachen dieser Nöte zu beheben. Sie richtet sich in ökumenischer Weite an Einzelne und Gruppen, an Nahe und Ferne, an Christen und Nichtchristen.
Da die Entfremdung von Gott die tiefste Not des Menschen ist und sein Heil und Wohl untrennbar zusammengehören, vollzieht sich Diakonie in Wort und Tat als ganzheitlicher Dienst am Menschen“. ⇖